Zeitungsberichte - Denk mit - bleib fit

Manfred W. Florack
Gedächtnistrainer & Autor
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Mönchengladbach
Gedächtnistraining ist auch Sport

Das Gehirn muss immer wieder gefordert und trainiert werden. Gedächtnistrainer Florack empfiehlt einen frühen Beginn.
      
                                       
Mönchengladbach.  Manfred  W. Florack hat in kurzer Zeit zwei Bücher zum Gedächtnistraining herausgegeben. Der 60-Jährige empfiehlt, dass bereits jüngere Menschen  mit Denkübungen die geistige Effizienz ihres Gehirns steigern sollen.
Von Angela Wilms-Adrians                                               
 
Die maximale Nutzung der eigenen Gehirnkapazität erscheint  sicherlich jedem erstrebenswert. Doch die wenigsten ziehen eine mögliche Optimierung durch Gedächtnistraining in Betracht. "Verbreitet ist der Tenor, dass Gedächtnistraining eher etwas für alte Menschen ist", sagt Gedächtnistrainer Manfred W. Florack. Er aber ist überzeugt, dass Gedächtnistraining bereits für Schüler und Berufstätige von Nutzen ist und auch ihnen hilft, die Aufnahmebereitschaft des Gehirns und damit die geistige Effizienz zu steigern. "Wir sind heute alle sehr stark gefordert. Da ist es sehr wichtig, sich zu helfen zu wissen und gedankliche Brücken zu bauen", sagt der Mönchengladbacher. Er hat in kurzer Frist zwei Bücher zum Thema geschrieben und herausgegeben: Im Dezember 2017 "Denk mit - bleib fit. Gedächtnistraining mit 12 Trainingszielen" und vor kurzem "Denksport für Alt und Jung".
   
Von Hause aus ist Florack Bürokaufmann. Er engagierte sich zunächst ehrenamtlich als Gedächtnistrainer. Später ließ er sich beim Bundesverband für Gedächtnistrainer ausbilden und bot nebenberuflich Kurse an, zum Beispiel bei der Volkshochschule. "Das Thema stößt auf Interesse, aber die regelmäßige Durchführung ist schwierig. Doch gerade Ausdauer und Regelmäßigkeit sind wichtig. Deshalb habe ich das erste Buch herausgebracht, um darüber die Menschen zu erreichen", erklärt  Florack.
   
Der 60-jährige Frührentner führt im ersten Band mit Erläuterungen zum Thema. Unter Trainingszielen zählt er zum Beispiel Denkflexibilität, Konzentration, Merkfähigkeit, logisches Denken und Strukturieren auf. Für jedes Ziel hat er Aufgaben zusammengestellt, die möglichst konzentriert und mit Ruhe gelöst werden sollten, in der Gruppe oder auch allein. Dabei müssen zum Beispiel Wörter ergänzt, Zahlen memoriert und in Abwandlung von "Stadt, Land, Fluss" Begriffe nach Anfangsbuchstaben und in zuvor festgelegter Buchstabenanzahl gefunden werden.
   
Florack sagt, dass zum Beispiel für Senioren mit dementieller Veränderung gesonderte Aufgaben nötig sind. Bei Kindern sollte auf einen spielerischen Charakter geachtet werden, um nicht das Gefühl von Lernzwang zu erzeugen. Bei den Kleinen biete schon das alt bewährte Memory spielerischen Antrieb. In Kursen richtet sich der Gedächtnistrainer mit unterschiedlichen Konzepten an verschiedene Zielgruppen. Er gibt zu bedenken: "Die Menschen werden heute immer älter, und da ist es doch wichtig, etwas für die geistige Fitness zu tun. Es geht darum, das Gehirn zu beschäftigen. Gedächtnistraining ist auch eine Art von Sport: Denksport."
   
Informationen unter www.denk-mit.com. Kontakt unter kontakt@denk-mit.com.
       
Quelle: RP
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